Am Mittwoch, den 20. November fand die große Jahresabschlussübung der Feuerwehr Übersee statt. Der 2. Kommandant Michael Stefanutti hatte für die über 80 Teilnehmer aus Bernau, Grassau und Übersee ein komplexes Einsatzszenario mit dem Schwerpunkt THL vorbereitet. 

 

Der Einsatzleiter fand bei seiner Erkundung einen verunfallten Reisebus mit mehreren Verletzten vor. Der Bus war mit zwei PKW´s kollidiert, in beiden Fahrzeugen waren die Fahrer eingeklemmt und konnten sich selbst nicht mehr befreien. Ein LKW mit Gefahrgutladung war zusätzlich noch an dem Unfall beteiligt.  Bei Einsätzen in solch einer Größenordnung ist eine strukturierte Koordination der zahlreichen Einsatzkräfte unumgänglich. Deshalb wurden zügig Einsatzabschnitte mit jeweils hierfür verantwortlichen Abschnittsleitern gebildet. Hierbei wurden dann natürlich auch die nachrückenden Kräfte mit ihren Aufgaben betraut. Die Feuerwehr Grassau kümmerte sich um die Rettung der Verletzten aus dem Reisebus. Die Feuerwehr Bernau war für die technische Rettung eines Patienten aus einem PKW verantwortlich, wobei hier der Einsatz von Spreizer und Schneidgerät erforderlich war. Auch der Rüstwagen aus Übersee musste gemeinsam mit der Besatzung des 40/1 zur Befreiung der eingeklemmten Person schweres Gerät verwenden. Parallel rüsteten sich zwei Atemschutzgeräteträger des Tanklöschfahrzeugs aus Übersee aus, um den mit Gefahrenstoff beladenen LKW weiter zu erkunden und später auch zu entladen. Außerdem wurde ein beheiztes Zelt zur Patientenablage bereitgestellt, sowie ein Hubschrauberlandeplatz ausgeleuchtet. Die Einsatzleitung der Feuerwehr Übersee übernahm von Anfang an die Einsatzdokumentation, eine weitere wichtige Aufgabe ist die Kommunikation mit sämtlichen Kräften an der Einsatzstelle, wie zum Beispiel der Polizeistreife, die vor Ort war, sowie der Leitstelle. Die gesamte Übung wurde von Stefan Pfliegl aus Prien, Michael Wimmer aus Erlstätt und Ingo Klepke aus Traunreut beobachtet und bewertet, wobei wir uns an dieser Stelle hierfür herzlich bedanken wollen. Im Anschluss an die Übung waren alle Teilnehmer zu einer gemeinsamen Brotzeit am Feuerwehrhaus eingeladen. 

Ein besonderer Dank geht an dieser Stelle an den Steiner Agrarservice, der den LKW für die Übung zur Verfügung gestellt hat. Außerdem möchten wir uns beim Lohnunternehmen Burghartswieser herzlich für die Bereitstellung eines Radladers zur realistischen Gestaltung des Szenarios bedanken. Ein weiterer Dank geht an die zahlreichen Verletztendarsteller, dieser Part wurde primär von den Jugendfeuerwehrlern aus Bernau übernommen.

Für das professionelle Fotografieren während unserer Übung geht ein herzlicher Dank an Moni Helminger. 

 

 

 

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Donnerstag, 04. Juni 2020