Der erste Notruf am 09.12.2017 ging gegen 07:30 bei der Leitstelle Traunstein ein. Gemeldet war der Brand eines landwirtschaftlichen Anwesens in Übersee, Windschnur.

Ein Großaufgebot an Helfern  die Freiwillige Feuerwehr Übersee mit 54 Aktiven – und Feuerwehren aus den Nachbarorten wurde alarmiert. Weniger als zehn Minuten nach dem Notruf waren Führungsfahrzeug mit einer vierköpfigen Mannschaft zur Einsatzleitung und zwei wasserführende Großfahrzeuge der Feuerwehr Übersee mit 5 Atemschutztrupps an der Einsatzstelle. Die erste Lagemeldung der Kreisbrandinspektion und die kurz darauf folgende Erkundung des Einsatzleiters ergab glücklicherweise nur noch ein relativ kleines Feuer im Bereich eines Nebengebäudes. Dem Eigentümer war es möglich mit zwei Handfeuerlöschern die Ausbreitung des Entstehungsbrandes bis zum Eintreffen der Feuerwehr zu verzögern. Nachdem der Angriffstrupp des Tanklöschfahrzeugs den Brand abgelöscht hatte, unterstützte das zweite Löschgruppenfahrzeug bei den Nachlöscharbeiten. Rund um den Brandherd entfernten die Atemschutztrupps Brandgut, kühlten Glutnester ab und kontrollierten angrenzende Bereiche um ein erneutes Aufbrennen zu unterbinden.

Der nachrückende Versorgungs-Lkw mit Rollcontainern zur Wasserversorgung aus Übersee sowie Rüstwagen, Buggy und Mannschaftstransportwagen konnten nach kurzer Zeit im Bereitstellungsraum wieder abrücken. Die Kräfte aus Grassau,  Unterwössen, Marquartstein und Traunstein durften ebenfalls kurz nach Lagefeststellung wieder nach Hause fahren.  

Mit Aufrämarbeiten am Feuerwehrhaus und Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft waren die Aktiven aus Übersee gut zwei Stunden im Einsatz.

 

 

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Dienstag, 24. April 2018